Beauty

Paula’s Choice

Vor ungefähr acht Monaten habe ich aufgehört, hormonbasiert zu verhüten (TMI?). Seit dem habe ich leider Probleme mit meiner Haut; vor allem auf dem oberen Rücken und im Gesicht. Zwischenzeitlich sah es schon sehr nach Akne aus, vor allem auf dem Rücken.

Ich habe mich glücklicherweise an dieses Video von Make-up Artist Wayne Goss erinnert, in dem es um Säurepeelings geht und mich dazu entschlossen, zwei Produkte von Paula’s Choice zu testen:

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Das Skin Perfecting 2 % BHA Gel mit Salicylsäure für alle Hauttypen und die Clear Extra Strength Anti-Redness Exfoliating Solution mit 2 % Salicylsäure für zu Unreinheiten neigende Haut.

Das Skin Perfecting 2 % BHA Gel kommt in einem praktischen Pumpspender daher und ist für ein Gel recht dünnflüssig. Ich verwende nur einen kleinen Pumpstoß für mein Gesicht, trotzdem braucht das Gel lange zum Einziehen und ich mag das Hautgefühl direkt nach dem Auftragen nicht (irgendwie schmierig). Glücklicherweise hält das Gefühl nicht lange an.

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Das Gel scheint auszureichen, um die Situation in meinem Gesicht in den Griff zu bekommen, sofern ich es zwei mal täglich (regelmäßig!) verwende. Ich habe inzwischen nicht nur weniger schmerzhafte, tieferliegende Unreinheiten, sondern auch kleinere Poren auf der Nase und weniger Mitesser. Unter Crèmes und Make-up hat sich das Peeling bei mir bisher unauffällig verhalten und keine Probleme gemacht. Ich bin mit der Flasche jetzt übrigens schon über fünf Monate hingekommen und sie ist immer noch nicht leer. Angesichts dessen finde ich den Preis von 24,90 € für 100 ml relativ günstig.

Die Clear Extra Strength Anti-Redness Exfoliating Solution ist, wie der Name schon vermuten lässt, flüssig und muss mit einem Wattepad aufgetragen werden. Das bedeutet einen gewissen Mehraufwand, dafür finde ich das Hautgefühl nach der Anwendung deutlich angenehmer (nämlich so, als hätte man gar nichts aufgetragen). Obwohl es eine Flüssigkeit ist, läuft übrigens ohne Druck nichts aus der Flasche (selbst wenn man sie kopfüber hält!).

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Sie ist mit 24,90 € für 118 ml etwas günstiger als das Gel, aber ich vermute, dass man durch das Auftragen mit dem Wattepad mehr pro Anwendung braucht. Ich habe zu Anfang eine 30 ml Test-Größe im Gesicht verwendet, aber die Solution hat meine Gesichtshaut (zumindest bei zwei Anwendungen am Tag) zu sehr ausgetrocknet. Inzwischen habe ich mir das Full-Size Produkt der Solution bestellt, weil das Gel nicht ausgereicht hat, um die Unreinheiten auf meinem Rücken zu beseitigen. Hier wirkt die Solution für mich wahre Wunder und ich kann mich ein bisschen unbeschwerter auf den Sommer freuen (denn wer will schon mit einer Kraterlandschaft Schulter zeigen?!).

Ich wollte nach meinen guten Erfahrungen auf die Marke Paula’s Choice aufmerksam machen (ich kannte sie vorher gar nicht) und hoffe, vielleicht jemandem mit dem Tipp geholfen zu haben.

Eins noch: bitte bei chemischen Peelings immer an ausreichenden Sonnenschutz von mindestens SPF15 denken, um die Haut nicht zu gefährden!

 

Im Test: Essence Gel Nails at Home

Wie einige von euch in meinem kleinen Einkaufsbericht vermutlich schon gesehen haben, habe ich mir Dinge aus dem Essence Gel Nails at Home Sortiment mitgenommen! Und zwar den Primer, die Peel off Base und den Clear Gel Top Coat. Einen Cleaner hatte ich noch von Jolifin zuhause und statt der LED Lampe von Essence habe ich einfach meine UV-Lampe verwendet.

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Ich habe die Nägel wie in der Anleitung gemacht und dazu den Farblack 050 Confidential aus der p2 Sand Style Reihe genommen. Klar, das Finish ist nicht sandig mit dem Gel Top Coat, aber ich war auf den Glitzer aus! Zur Anwendung muss ich sagen, dass das Gel relativ dünnflüssig ist, was den Auftrag sehr schwierig macht. Ich finde sogar es ist einfacher mit dickviskosen Gelen zu arbeiten, als mit diesen. Das Problem bei der dünnflüssigen Textur ist, dass es sehr schwierig ist, eine ausreichend dicke Schicht Gel auf dem Nagel aufzubauen, ohne dass Gel in die Nagelfalz am Rand läuft. Richtig durchgeführt sollte das Gel die Nagelhaut nirgendwo berühren, aber wie gesagt, leichter gesagt als getan. Nach viel Geprukel mit dem Rosenholzstäbchen war ich irgendwann zufrieden und habe das ganze aushärten lassen. Die Gelschichten härten auch wunderbar unter einer UV-Lampe aus, allerdings braucht es etwas länger (ich habe ungefähr 2 Minuten aushärten lassen). Eine gute Idee ist es, die Nägel nach dem zufriedenstellenden Auftrag für 10 Sekunden “anhärten” zu lassen, bevor man mit dem nächsten Nagel loslegt, denn dann verläuft es nicht mehr so schnell. Zu dem Zeitpunkt ist mir ein zweites Problem aufgefallen: Das Ummanteln der Nagelspitze ist sehr schwierig. Ich habe etwas Übung, denn auch bei der herkömmlichen Gelmodellage macht man das für gewöhnlich, aber durch die dünnflüssige Textur hat sich das Gel immer wieder von der Nagelspitze zurück gezogen. Nichts desto trotz war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Die Schicht ist bei mir dicker als Nagellack geworden, aber nicht so dick wie bei herkömmlichen Gelnägeln. Von dem Farblack habe ich übrigens zwei Schichten lackiert und sehr gut trocknen lassen, bevor ich den Gel Top Coat aufgetragen habe (insgesamt bestimmt 30 Minuten).

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Tag 1

Jetzt folgt eine kleine Zeitreise zum heutigen Tag. Dazu müsst ihr wissen, dass Nagellack bei mir sonst höchstens 2 Tage hält. Häufig habe ich noch am selben Tag die ersten Macken im Lack weil meine Nägel extrem weich sind und der Lack abplatzt, wenn meine Nägel sich darunter biegen.

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Tag 2

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Tag 3

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Tag 4

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Tag 5

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Tag 6 :-(

Gar nicht schlecht. Am 6. Tag habe ich gemerkt, dass sich bei einigen Nägeln die Gelschichten an der Spitze vom Nagel gelöst hat. Vermutlich hätte es noch länger gehalten, aber da sich in dem Zwischenraum Feuchtigkeit sammeln kann und das dann zu fiesen Pilzinfektionen führen kann, habe ich kurzerhand alle Nägel abgepiddelt. Das Ganze ist nicht besonders schwer, aber auch nicht so leicht, wie ich gehofft hatte. Bei meiner Nagelstruktur geht auf jeden Fall etwas von der obersten Schicht des Nagels mit dem Gel ab, das sieht man auf dem folgenden Bild des Grauens auch ganz gut (kreisch! Oh und entschuldigt bitte die Unschärfe).

5.1

Gar nicht mal so schön. Ich habe dann die Reste des Lacks mit acetonfreiem Nagellackentferner weg gemacht und die Nägel gestern im Lauf des Abends noch drei mal dick mit Nagelcreme eingerieben. Heute sehen sie schon besser aus.

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Bevor ich jetzt zu einem Fazit komme, liste ich noch kurz die Vor- und Nachteile auf, die ich bei diesem System sehe.

Vorteile

– hält bei mir viel länger als normaler Lack

– schneller als Gelmodellage

– günstige Materialien

– viele Möglichkeiten da mit normalem Lack kombinierbar

Nachteile

– schädigt die Nägel

– Gel ist zu dünnflüssig, dadurch nicht leicht zu applizieren (Spitze lässt sich schlecht ummanteln, Gel läuft leicht in die Nagelfalz)

– ist aufwändiger als eine “normale” Maniküre

Fazit: Ich werde das System weiter verwenden, auch wenn ich es nicht im Dauereinsatz haben werde. Ich finde es ist eine gute Möglichkeit aufwändige Maniküren ein bisschen länger haltbar zu machen, wenn man sonst so gut wie keine Haltbarkeit mit seinen Nägeln erzielen kann weil sie zu weich sind. Hätte ich feste, lange Nägel, würde ich das System auf keinen Fall verwenden. Wenn normaler Nagellack schon 5 Tage hält, wäre ich absolut zufrieden und da würde ich den Mehraufwand, den dieses System nun mal bedeutet, nicht als gerechtfertigt ansehen. Da ich aber leider nicht mit harten Nägeln gesegnet bin, finde ich es eine gute Option. Oft habe ich keine aufwändige Maniküre (mit tapes, Steinchen, Nieten, Stempeln) gemacht, weil ich weiß, dass so etwas bei mir ohne Gel nicht länger als 1-2 Tage hält. Das lohnt sich einfach nicht. Mit diesem System kann ich eine knappe Woche Haltbarkeit erreichen, womit ich schon zufrieden bin. Gut für die Nägel ist das ganze auf keinen Fall, das sieht man ganz deutlich. Aus dem Grund ist das für mich auch auf keinen Fall eine Dauerlösung. Ich gebe dem System 3 von 5 möglichen Punkten weil es mir ermöglicht, wieder ab und zu Spaß an aufwändigen Nageldesigns zu haben, ohne dauerhaft Gelnägel haben zu müssen.

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Schnipsel meiner Woche (11.8.13)

Diese Woche gibt es gute Nachrichten. In der letzten Runde Besichtigungen hatten mein Freund und ich endlich Erfolg. Jetzt ging alles Schlag auf Schlag, wir haben sogar schon den Mietvertrag unterschrieben. Zum 1. Oktober heißt es jetzt Abschied nehmen von der alten Wohnung und rein ins neue Glück. Die Wohnung ist mit 62 m² zwar nicht üppig für zwei Personen, aber dafür ist die Lage optimal – innerhalb von 10 Minuten an der Uni und doch im Grünen. Ich freue mich schon so darauf, alles einzurichten und ein bisschen Leben in unsere neuen vier Wände zu bringen. Bisher gibt es zwar keine Bilder, aber das kommt schon noch!

Ich koche ziemlich gerne, vor allem auch asiatisch. Diese Woche habe ich mir endlich auch ein koreanisches Kochbuch gekauft. Es ist super liebevoll illustriert und enthält, zusätzlich zu zahlreichen Rezepten, auch schöne koreanische Alltagsgeschichten und ein bisschen Warenkunde. Heute habe ich mich an Chaesobap (Gemüsereis) und Chaesojapchae (Glasnudelsalat) versucht. Der Geschmack ist interessant und schon etwas ganz anderes als in der japanischen, chinesischen oder thailändischen Küche. Die zwei Gerichte sind noch nicht sehr pikant oder aufwändig, ich dachte ich fange mal langsam an. Ich bin ein kleiner Kulturfreak und liebe es, die Nuancen fremder Küchen und Esskulturen kennen zu lernen. “Echt chinesisch” habe ich bisher erst einmal, am Flughafen in Peking, gegessen und noch nie gekocht. Auch da habe ich mir diese Woche ein neues Buch zugelegt. Mal sehen, wie das so schmeckt! :)

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Chaesobap

Das war es schon für diese Woche, denn für mich heißt es jetzt wieder Lernen! Drückt mir die Daumen für meine nächste Klausur am Dienstag ;-)

Ich wünsche euch eine tolle kommende Woche!

Aufgebraucht im Juli

Vorweg zur Erinnerung: Denkt an das Give-Away! Ihr könnt noch bis Sonntag teilnehmen.

Diesen Monat gibt es kein Video, sondern nur Bilder, denn ich bin bei meinen Eltern und habe hier keine Video-Software. Den Post muss ich trotzdem diesen Monat machen, denn mein Körbchen mit den leeren Produkten war schon wieder voll und mir macht das Wegwerfen immer so viel Spaß (und Spaß kann ich in letzter Zeit gut brauchen!).

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Schnipsel meiner Woche (21.7.13)

Viele Schnipsel sind es nicht, aber die Wohnungssuche war bisher nach wie vor nicht von Erfolg gekrönt und es warten immer noch drei Klausuren auf  mich. Immerhin konnte ich meine Japanisch-Prüfungen diese Woche abhaken. Es lief sehr gut, was mich total gefreut hat. Ich hoffe, ich kann nächstes Semester den dritten Intensivkurs auch noch machen, sofern es nicht zu sehr mit meiner Masterarbeitsstelle kollidiert (die ich auch immer noch nicht habe – aaaaaaaaah!). Als nächstes steht Entwicklungsbiologie auf dem Plan.

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Meine wunderschönen Lernunterlagen -.-

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