Bullet Journal

Ich habe zwar einen Filofax (Holborn Personal, weinrot), aber habe irgendwie (wie auch immer) versäumt, mir für dieses Jahr Einlagen zu kaufen. Ich brauchte also eine Alternative. Ich bin bei Youtube auf Bulletjournal gestoßen. Das ist im Grunde das ideale Konzept für alle, die zu viele leere Notizbücher und Bedarf für ein flexibles Kalendersystem haben. Man schreibt sich seinen Kalender nach einem simplen Konzept selbst und kann flexibel alles andere, was man gerne noch in seinem Kalender hätte (Wunschlisten, Zitate, Geschenkideen – what ever floats your boat), einfügen.

Ryder Carroll hat sich dieses System ausgedacht und erklärt es in seinem Video so anschaulich, dass ich mir jedes weitere Wort zum  Thema spare.

Ich benutze dieses karierte Moleskine Notizbuch mit Softcover in der größe “large” (was so large übrigens gar nicht ist) für mein Bullet Journaling. Die Kästchen kann man als penibler To-Do-Listen-Schreiber super für die Häkchenboxen nutzen und die Tasche ganz hinten im Notizbuch ist gut geeignet, um Visitenkarten, Kassenzettel oder ähnliches aufzubewahren. Die vielen leeren Seiten laden außerdem dazu ein, sie mit Washi-Tape, Stickern und allerlei buntem Zeug zu dekorieren, was ich seit einiger Zeit fleißig tue – aber dazu wannanders mehr. Insgesamt bin ich mit dem System zufrieden, auch wenn mir das “nachträglich einfügen”, was einem der Filofax mit seinem Ringbinder so einfach macht, schon ein wenig fehlt und meine Eintragungen fast nie so dynamisch sind, wie es in Carrolls Video aussieht.

Wie plant ihr? Filofax, No-Name-Kalender, Bullet Journal, oder nutzt ihr was ganz anderes? Lasst es mich wissen!

 

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2 comments

  1. Wie händelt man aber Termine oder Aufgaben, die noch in der Zukunft sind? Man kann ja die Seitenzahlen nicht vorhersehen, da die Monate ja mal mehr Platz einnehmen, und mal weniger? Man weiß ja auch heute noch nicht welche Aufgaben in 8 Tagen noch alles hinzukommen, deshalb ist vorplanen eher schwierig habe ich das Gefühl?

    1. Da hast du schon recht. Ich hatte mir zu dem Zweck vorne einfach so ein Monatsübersicht ausgedruckt und reingelegt, damit ich feste Termine schon mal vormerken konnte. To-dos und solche Sachen plane ich zumindest eher relativ kurzfristig, deshalb hat mir das ausgereicht.
      Letztendlich habe ich inzwischen das Prinzip mit dem Filofax kombiniert. Ich benutze jetzt einen A5 Filofax mit einer Woche auf zwei Seiten und benutze darin die Technik vom Bullet Journal mit den Kästchen für To-dos, Kreisen für Termine, Punkte für Notizen etc… Vor allem weil ich mit der Zeit gemerkt habe, dass ich es gar nicht so flexibel brauche. Bullet Journaling war vor allem gut um wieder ins Planen rein zu kommen und kostenfrei mal zu schauen, wie ich so zurecht komme und was ich für Ansprüche habe. Planen ist ja immer recht subjektiv, aber die Möglichkeit jetzt einfacher weiter in der Zukunft liegende Termine direkt eintragen zu können hat schon was.

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