Month: August 2013

Im Test: Essence Gel Nails at Home

Wie einige von euch in meinem kleinen Einkaufsbericht vermutlich schon gesehen haben, habe ich mir Dinge aus dem Essence Gel Nails at Home Sortiment mitgenommen! Und zwar den Primer, die Peel off Base und den Clear Gel Top Coat. Einen Cleaner hatte ich noch von Jolifin zuhause und statt der LED Lampe von Essence habe ich einfach meine UV-Lampe verwendet.

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Ich habe die Nägel wie in der Anleitung gemacht und dazu den Farblack 050 Confidential aus der p2 Sand Style Reihe genommen. Klar, das Finish ist nicht sandig mit dem Gel Top Coat, aber ich war auf den Glitzer aus! Zur Anwendung muss ich sagen, dass das Gel relativ dünnflüssig ist, was den Auftrag sehr schwierig macht. Ich finde sogar es ist einfacher mit dickviskosen Gelen zu arbeiten, als mit diesen. Das Problem bei der dünnflüssigen Textur ist, dass es sehr schwierig ist, eine ausreichend dicke Schicht Gel auf dem Nagel aufzubauen, ohne dass Gel in die Nagelfalz am Rand läuft. Richtig durchgeführt sollte das Gel die Nagelhaut nirgendwo berühren, aber wie gesagt, leichter gesagt als getan. Nach viel Geprukel mit dem Rosenholzstäbchen war ich irgendwann zufrieden und habe das ganze aushärten lassen. Die Gelschichten härten auch wunderbar unter einer UV-Lampe aus, allerdings braucht es etwas länger (ich habe ungefähr 2 Minuten aushärten lassen). Eine gute Idee ist es, die Nägel nach dem zufriedenstellenden Auftrag für 10 Sekunden “anhärten” zu lassen, bevor man mit dem nächsten Nagel loslegt, denn dann verläuft es nicht mehr so schnell. Zu dem Zeitpunkt ist mir ein zweites Problem aufgefallen: Das Ummanteln der Nagelspitze ist sehr schwierig. Ich habe etwas Übung, denn auch bei der herkömmlichen Gelmodellage macht man das für gewöhnlich, aber durch die dünnflüssige Textur hat sich das Gel immer wieder von der Nagelspitze zurück gezogen. Nichts desto trotz war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Die Schicht ist bei mir dicker als Nagellack geworden, aber nicht so dick wie bei herkömmlichen Gelnägeln. Von dem Farblack habe ich übrigens zwei Schichten lackiert und sehr gut trocknen lassen, bevor ich den Gel Top Coat aufgetragen habe (insgesamt bestimmt 30 Minuten).

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Tag 1

Jetzt folgt eine kleine Zeitreise zum heutigen Tag. Dazu müsst ihr wissen, dass Nagellack bei mir sonst höchstens 2 Tage hält. Häufig habe ich noch am selben Tag die ersten Macken im Lack weil meine Nägel extrem weich sind und der Lack abplatzt, wenn meine Nägel sich darunter biegen.

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Tag 2

1.2

Tag 3

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Tag 4

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Tag 5

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Tag 6 :-(

Gar nicht schlecht. Am 6. Tag habe ich gemerkt, dass sich bei einigen Nägeln die Gelschichten an der Spitze vom Nagel gelöst hat. Vermutlich hätte es noch länger gehalten, aber da sich in dem Zwischenraum Feuchtigkeit sammeln kann und das dann zu fiesen Pilzinfektionen führen kann, habe ich kurzerhand alle Nägel abgepiddelt. Das Ganze ist nicht besonders schwer, aber auch nicht so leicht, wie ich gehofft hatte. Bei meiner Nagelstruktur geht auf jeden Fall etwas von der obersten Schicht des Nagels mit dem Gel ab, das sieht man auf dem folgenden Bild des Grauens auch ganz gut (kreisch! Oh und entschuldigt bitte die Unschärfe).

5.1

Gar nicht mal so schön. Ich habe dann die Reste des Lacks mit acetonfreiem Nagellackentferner weg gemacht und die Nägel gestern im Lauf des Abends noch drei mal dick mit Nagelcreme eingerieben. Heute sehen sie schon besser aus.

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Bevor ich jetzt zu einem Fazit komme, liste ich noch kurz die Vor- und Nachteile auf, die ich bei diesem System sehe.

Vorteile

– hält bei mir viel länger als normaler Lack

– schneller als Gelmodellage

– günstige Materialien

– viele Möglichkeiten da mit normalem Lack kombinierbar

Nachteile

– schädigt die Nägel

– Gel ist zu dünnflüssig, dadurch nicht leicht zu applizieren (Spitze lässt sich schlecht ummanteln, Gel läuft leicht in die Nagelfalz)

– ist aufwändiger als eine “normale” Maniküre

Fazit: Ich werde das System weiter verwenden, auch wenn ich es nicht im Dauereinsatz haben werde. Ich finde es ist eine gute Möglichkeit aufwändige Maniküren ein bisschen länger haltbar zu machen, wenn man sonst so gut wie keine Haltbarkeit mit seinen Nägeln erzielen kann weil sie zu weich sind. Hätte ich feste, lange Nägel, würde ich das System auf keinen Fall verwenden. Wenn normaler Nagellack schon 5 Tage hält, wäre ich absolut zufrieden und da würde ich den Mehraufwand, den dieses System nun mal bedeutet, nicht als gerechtfertigt ansehen. Da ich aber leider nicht mit harten Nägeln gesegnet bin, finde ich es eine gute Option. Oft habe ich keine aufwändige Maniküre (mit tapes, Steinchen, Nieten, Stempeln) gemacht, weil ich weiß, dass so etwas bei mir ohne Gel nicht länger als 1-2 Tage hält. Das lohnt sich einfach nicht. Mit diesem System kann ich eine knappe Woche Haltbarkeit erreichen, womit ich schon zufrieden bin. Gut für die Nägel ist das ganze auf keinen Fall, das sieht man ganz deutlich. Aus dem Grund ist das für mich auch auf keinen Fall eine Dauerlösung. Ich gebe dem System 3 von 5 möglichen Punkten weil es mir ermöglicht, wieder ab und zu Spaß an aufwändigen Nageldesigns zu haben, ohne dauerhaft Gelnägel haben zu müssen.

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Schnipsel meiner Woche (18.8.13)

Die Woche fing gut an mit einem Ausflug in das Tagebaugebiet von RWE. Ich habe nicht wirklich viel Ahnung vom Tagebau und fand die ganze Sache wirklich spannend, vor allem auch weil es viel um Renaturierung der Gebiete ging, die inzwischen von den Kohlebaggern abgegrast sind.

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Aschehalde

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Entstehung eines neuen Teilstücks der A44

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Wie ein Sack Nüsse…

… sitzen bei mir leider die meisten BHs. Vielleicht bin ich etwas empfindlich, aber ich kann lange nicht alles tragen, was feilgeboten wird. Viele meiner Freundinnen kaufen ihre BHs bei dem großen schwedischen Modemacher und ich kriege dort (falls es in meiner großen Größe überhaupt mal einen BH gibt) schon in der Umkleide die Pimpernellen. Überhaupt gibt es für mich kaum etwas schlimmeres, als wenn der BH unbequem ist. Geht es noch jemandem so, oder seid ihr da hart gesotten?

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Schnipsel meiner Woche (11.8.13)

Diese Woche gibt es gute Nachrichten. In der letzten Runde Besichtigungen hatten mein Freund und ich endlich Erfolg. Jetzt ging alles Schlag auf Schlag, wir haben sogar schon den Mietvertrag unterschrieben. Zum 1. Oktober heißt es jetzt Abschied nehmen von der alten Wohnung und rein ins neue Glück. Die Wohnung ist mit 62 m² zwar nicht üppig für zwei Personen, aber dafür ist die Lage optimal – innerhalb von 10 Minuten an der Uni und doch im Grünen. Ich freue mich schon so darauf, alles einzurichten und ein bisschen Leben in unsere neuen vier Wände zu bringen. Bisher gibt es zwar keine Bilder, aber das kommt schon noch!

Ich koche ziemlich gerne, vor allem auch asiatisch. Diese Woche habe ich mir endlich auch ein koreanisches Kochbuch gekauft. Es ist super liebevoll illustriert und enthält, zusätzlich zu zahlreichen Rezepten, auch schöne koreanische Alltagsgeschichten und ein bisschen Warenkunde. Heute habe ich mich an Chaesobap (Gemüsereis) und Chaesojapchae (Glasnudelsalat) versucht. Der Geschmack ist interessant und schon etwas ganz anderes als in der japanischen, chinesischen oder thailändischen Küche. Die zwei Gerichte sind noch nicht sehr pikant oder aufwändig, ich dachte ich fange mal langsam an. Ich bin ein kleiner Kulturfreak und liebe es, die Nuancen fremder Küchen und Esskulturen kennen zu lernen. “Echt chinesisch” habe ich bisher erst einmal, am Flughafen in Peking, gegessen und noch nie gekocht. Auch da habe ich mir diese Woche ein neues Buch zugelegt. Mal sehen, wie das so schmeckt! :)

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Chaesobap

Das war es schon für diese Woche, denn für mich heißt es jetzt wieder Lernen! Drückt mir die Daumen für meine nächste Klausur am Dienstag ;-)

Ich wünsche euch eine tolle kommende Woche!

Inspirationen für die Küche

Irgendwie sind alle der Meinung, dass man als Paar mit einem gewissen Budget doch ganz leicht eine Wohnung finden kann, aber ich finde, dass sich das Ganze recht schwer gestaltet. Bei Studenten sind die meisten Vermieter direkt kritisch und scheinen kurze Wohndauer, eine unsichere Beziehung, laute und dreckige Lebensverhältnisse und unsicheres Einkommen vor Augen zu haben. Aber wer könnte ihnen einen Vorwurf machen? Fakt ist ich habe keine Ahnung wo ich nach dem Doktor landen werde und dass wir schon sehr länger zusammen leben, gesicherte finanzielle Verhältnisse haben und das Gegenteil von lauten, typischen Studenten sind, kann man am Telefon mit dem Vermieter kaum im ersten Satz sympathisch rüber bringen. Vor zwei Wochen dachten wir kurzfristig, wir hätten endlich etwas gefunden, aber leider hat das doch nicht geklappt. Es bleibt also vorerst beim Hoffen auf die nächste Runde Besichtigungen.

Inspo Küche1

Ausstattung

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