Tag: Alles rund um meinen Blog

Die liebe Shelynx von Der blasse Schimmer *klick* hat mich getaggt und nun bin ich endlich dazu gekommen, die Fragen zu beantworten. Es ist ein sehr persönlicher Tag, bei dem man viel über die Person hinter dem Blog erfährt und es hat mir Spaß gemacht, die Antworten bei anderen zu lesen, daher hoffe ich, dass meine für euch auch interessant sind.

1. Auf wie viele bzw. welche Kosmetikprodukte könntest du verzichten?

Ich könnte vermutlich auf 95% meiner Kosmetikprodukte verzichten. Das einzige, was ich wirklich als Grundausstattung ansehe ist für mich Puder, Mascara und ein Lippenbalsam. Das wäre so das wenigste, mit dem ich abends ausgehen könnte ohne mich komisch zu fühlen. In der Regel bin ich nur an vielleicht vier Tagen in der Woche geschminkt und die ungeschminkten Tage müssen nicht auf das Wochenende fallen. Ich habe keine Hautprobleme und fühle mich auch ungeschminkt im Alltag wohl. Schminken tue ich mich trotzdem häufig, zum einen natürlich weil mir das Endergebnis gefällt, zum anderen weil ich den Vorgang des Schminkens selbst total gerne habe. Wie ein Ritual. Vermutlich kommt es auch daher, dass wenn es morgens zeitlich eng wird oder es zu stressig ist, ich mich lieber gar nicht schminke, als hektisch noch eine Grundausstattung aufzutragen.

2. Würdest du dir von deinem Partner verbieten lassen, dich zu schminken?

Nein. Ich denke in einer guten Partnerschaft sollte man sich nichts gegenseitig verbieten müssen. Der Partner sollte einen ungeschminkt natürlich auch hübsch finden, aber machen wir uns nichts vor: Frauen, die sich gut schminken können, sehen in aller Regel geschminkt besser (oder zumindest makelloser) aus, als ungeschminkt. Die vielen Kosmetikprodukte geben uns ja die Möglichkeit, das was wir an uns mögen zu betonen und kleine Makel zu verbergen. Wenn wir selbst uns so wohler fühlen, oder gerne damit spielen, wieso sollte einem das irgendjemand überhaupt verbieten wollen?

3. Was bedeutet dein Blog für dich? 

Der Blog gibt mir die Möglichkeit, mich anders mit Produkten, Techniken und Themen auseinander zu setzen und das Schreiben (mit dem ich mich relativ schwer tue) zu üben. Mir ist schon häufig aufgefallen, dass man Produkte viel genauer unter die Lupe nimmt, wenn man vor hat einen Artikel darüber zu schreiben und das halte ich immer für eine gute Sache. Außerdem denke ich, dass man so viele nette Leute kennen lernen kann, die auch noch die gleichen Interessen haben wie man selbst. Davon kann man ehrlich gesagt nie genug kennen! Es hilft auch dabei, sein Blickfeld ein bisschen zu erweitern. Mit der zunehmenden Beschäftigung mit Blogs bin ich zum Beispiel auf Tierversuche aufmerksam geworden, die für Kosmetik und Pflegeprodukte durchgeführt werden. Man weiß das ja im Grunde schon lange, aber die ausführlichere Beschäftigung mit dem Thema und besonders das, was ich von anderen Bloggern zu dem Thema gelesen habe, hat mich sehr inspiriert und überzeugt, dass ich auch auf solche Kosmetik und Pflegeprodukte verzichten kann.

Vielleicht ist das naiv, aber ich sehe das Bloggen als Chance, etwas von sich weiter zu geben, was anderen vielleicht hilft. Im Gegenzug profitiert man von den Erfahrungen der Leser und anderer Blogger, so dass am Ende alle etwas davon haben. Es ist natürlich großartig, wenn dadurch Menschen zu einem Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik angeregt werden, aber auch Kleinigkeiten, wie wenn man jemanden vor einem Fehlkauf bewahren kann, oder ein Produkt empfehlen kann, dass andere vielleicht noch nicht kennt, ist das in meinen Augen eine richtig gute Sache.

4. Würdest du dich als schminksüchtig bezeichnen?

Die Impulskontrollstörung, die Shelynx angesprochen hat, würde ich vermutlich auf meinem Krankenschein unterzeichnen. Ich muss zwar nicht alles kaufen, was ich an Kosmetik schön finde, aber ich kaufe doch mehr, als ich (realistisch betrachtet) brauchen kann. So lange ich es mir leisten kann und Spaß daran habe, werde ich mir auch weiterhin in der Hinsicht etwas gönnen, aber vielleicht will ich versuchen, die Einkäufe noch etwas weiter zu reduzieren. Ich denke in letzter Zeit viel über das Thema nach, vermutlich weil mein Freund im Gegensatz zu mir sehr puristisch lebt. Er kauft sich (ungelogen) im Jahr vielleicht vier Kleidungsstücke (Schuhe eingeschlossen) und sonst auch nicht so viel zu seinem Vergnügen. Das macht einen aufmerksam auf das eigene Verhalten und lässt einen sehr viel mehr darüber nachdenken. Aus diesem Grund (und wegen einer verlorenen Wette ;)) habe ich im Frühjahr drei Monate gar keine Kosmetik und Kleidung gekauft. Mir hat die Zeit sogar viel gebracht, denn ich denke inzwischen über Einkäufe anders nach und sage öfter nein, zum Beispiel zu der 100sten LE.

5. Wissen deine Freunde und Familie etc. von dem Blog?

Meiner Mutter habe ich davon erzählt, aber ich glaube meine Eltern interessiert das nicht wirklich. Mein Freund und einige meiner Freunde wissen von meinem Blog, aber ich habe es auf jeden Fall zu Beginn nicht an die große Glocke gehängt. Ich halte mich selbst absolut nicht für den besten Schreiber und weiß ja selbst auch noch gar nicht, wo das alles hin führt und für wen das überhaupt interessant sein könnte, deshalb dachte ich, ich halte erstmal den Ball flach.

Viele Blogger antworten auf diese Frage, dass sie davon vor ihren Freunden, wenn überhaupt, eher wenig erzählen, weil sie Angst haben, dass ein “Schminkblog” falsch rüber kommen könnte. Darüber mache ich mir als Studentin bisher eher weniger sorgen. Wer mich kennt weiß sowieso, dass ich mich gerne schminke. Ob mein Blog je in reiner Schminkblog wird weiß ich noch gar nicht, mir macht es eher sorgen, dass ich möglicherweise schlecht schreibe und sich meine Freunde das vielleicht nicht unbedingt antun sollten.

6. Wo wohnst du und wie wirkt sich das auf das Bloggen aus?

Ich wohne bei Aachen, aber ich würde nicht sagen, dass es einen Einfluss auf das Bloggen hat. Zumindest bisher. Mein Blog steckt ja sozusagen noch in den Kinderschuhen, aber ich könnte mir schon vorstellen, mal Restaurants, Bars etc. für den Blog unter die Lupe zu nehmen. Was das Schminken angeht hat sich mit meinem Umzug vom Land an den Rand der Großstadt kaum etwas verändert. Ich bin noch nie groß zu Countern der Highend-Marken gelaufen und habe mich beraten lassen. Ich bestelle gerne im Internet und kaufe in der Drogerie, das gibt es ja beides (fast) überall.

7. Hast du nur einen Blog oder bist du auch auf YouTube aktiv?

Ich habe bisher nur diesen einen Blog. Einen YouTube-Account habe ich zwar, aber bisher schaue ich nur Videos an. Ich könnte mir vorstellen, so etwas wie Favoriten oder Aufgebraucht-Videos zu machen, möglicherweise auch Tutorials, aber ich weiß nicht, ob ich so medientauglich bin. Das muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, bevor ich da irgendetwas entscheide. Zur Zeit besteht da sowieso keine Möglichkeit, da meine Kamera uralt ist und mein Smartphone den Geist aufgegeben hat. Ich werde bis Weihnachten bzw. meinen Japanurlaub  im Frühjahr (da gibt es Elektrosachen wirklich preiswerter!) warten müssen, um überhaupt in der Lage zu sein, Videos aufzunehmen. Vielleicht fällt mir das Reden vor der Kamera leichter, als das Schreiben, wer weiß?

 

Getaggt kann sich natürlich erstmal jeder fühlen, der Lust hat mit zu machen. Mich würden die Antworten von

Schnikki aus dem Beauty Jungle

Janina vom BitSch-Blog

zum Beispiel sehr interessieren! Vielleicht habt ihr ja Lust mit zu machen, mich würde es freuen.

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9 comments

  1. Ich habe den TAG sehr gern gelesen… ich finde das eine tolle Auflockerung zwischen allerlei Artikeln und irgendwie schön, Dir auch mal Fragen stellen zu können -s elbst wenn ich selbst sie gar nicht wort für Wort gestellt habe.

    Ich kenne das, dass man sich neben manchen fast verschwenderisch fühlt – schon seltsam, was man braucht oder nicht braucht, ob man es sich gönnen kann auch wenn jd. anderes mit weniger auskommt.

    Ich finde Bloggen auch eine schöne Art, was weiterzugeben. Ich find das nicht naiv. Und ich denke auch, es liest ja nur der, der sich dafür interessiert, also stört man ja keinem oder drückt Informationen auf, die ein anderer gar nicht will.

    Ich schick Dir ganz liebe Grüße und freu mich, dass Du mitgemacht hast!

    1. Freut mich, dass du es spannend fandest! Mir selbst hat das Beantworten auch Spaß gemacht. Durch das Nachdenken über die Fragen kann man sogar noch etwas über sich selbst lernen.

      Viele liebe Grüße zurück und danke, dass du beim Taggen an mich gedacht hast!

  2. Oh, danke dir fürs Taggen!
    Ich kann gar nicht glauben, dass du dich mit dem Schreiben schwertust – davon merkt man jedenfalls gar nichts! Mir gefällt dein Schreibstil wirklich und du musst dir meiner Meinung nach keinerlei Sorgen machen.
    Ich bin sehr gespannt, ob man dich dann auch bald bei Youtube sehen wird! :)
    Liebe Grüße

    1. Freut mich zu hören! Ein bisschen Bestätigung tut gut, vor allem wenn man ab und an Selbstzweifel hat. Haha, ja, mit YouTube warten wir mal ab, ich muss wenn ich eine neue Kamera habe erstmal meine Videotauglichkeit testen ;) Ich freue mich auf deine Antworten beim Tag! Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

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