Month: November 2012

Tag: All about me

Janina hat mich getaggt und ich werde mich jetzt mit einiger Verspätung daran machen, endlich die Fragen zu beantworten!

Hier aber erstmal die Regeln:

  • Die getaggte Person muss 11 Dinge über sich selbst posten.
  • Sie muss ebenfalls die 11 Fragen beantworten, welche die Person gestellt hat, die sie getaggt hat.
  • Sie muss sich weitere 11 Fragen ausdenken, für die Personen, die getaggt werden.
  • Anschließend müssen 11 Personen getaggt werden, die weniger als 200 Leser haben.
  • Die 11 Auserwählten müssen informiert werden.
  • Zurücktaggen ist nicht erlaubt.

So, dann zuerst meine 11 Fragen:

  1. Was ist dein liebstes Plätzchenrezept für den Winter? Wenn du kannst, bitte teilen oder darauf verweisen!
  2. Wie viele Lippenstifte, Nagelläcke und Mascaras hast du?
  3. Wie sieht ein perfektes Wochenende für dich aus?
  4. Wenn du die freie Wahl hättest, wo würdest du am liebsten Urlaub machen?
  5. Wie viel gibst du im Monat ungefähr für Kosmetik aus?
  6. Den Duft welches Kosmetikprodukts magst du am liebsten?
  7. Was trinkst du auf dem Weihnachtsmarkt?
  8. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
  9. Schminkst du dich jeden Tag?
  10. Wer ist dein liebster Youtuber?
  11. Was verstehst du unter Entspannung?

Und wen ich tagge? Ich fürchte ich muss die Regeln brechen, denn ich habe gerade keine Zeit mich auf die Suche nach Interessenten zu machen. Solltet ihr Lust dazu haben seid ihr aber natürlich ganz herzlich eingeladen mit zu machen! Bitte schreibt mir für den Fall den Link in den Kommentaren, ich würde mich sehr freuen.

Hier sind die 11 Fakten über mich:

  1. Ich habe Tee (vor allem Schwarztee) so gern, dass es schon Monate gegeben hat, in denen ich mehr für Tee ausgegeben habe, als für Kosmetik.
  2. Im Auto höre ich fast immer Hörbücher. Gerade ist eins von Tess Gerritsen an der Reihe!
  3. Meine Kosmetik passt in eine Schublade von meinem Rollcontainer, meine Nagelläcke und Zubehör füllen allein einen ganzen Rollcontainer.
  4. Ich gehe lieber raus als aus.
  5. Ich liebe Großbritannien. Sehr.
  6. Ich heiße Michèle weil meiner Mutter der Beatles-Song “Michelle, ma belle” so gefallen hat.
  7. Ich habe mehr Schuhe mit hohem Absatz als ohne.
  8. Ich mag Honig im Tee überhaupt nicht.
  9. Seit ich zwei Gelenke in der Hand gebrochen hatte, kann ich den kleinen und den Ringfinger der rechten Hand ausgestreckt nicht mehr seitlich zusammen bringen.
  10. Ich habe mehr Spaß an To-Do Listen, als normal ist.
  11. In der Die Zeit stand letzte Woche, dass sich 3/4 der Frauen 10 Punkte von ihrem IQ abziehen lassen würden, wenn sie dafür ein Körperteil an sich ändern könnten. Ich gehöre nicht dazu. Trotz meiner Riesennase.

Hier sind die Antworten auf die 11 Fragen, die Janina gestellt hat:

  1. Gibt es einen Traum, den du immer und immer wieder träumst? Nein, gibt es nicht. Die allermeiste Zeit erinnere ich mich nicht einmal an meine Träume.
  2. Welchen Blog und welchen Youtube-Kanal würdest du wählen, wenn du dich für jeweils einen entscheiden müsstest? Das ist schwierig, denn da gibt es eine ganze Menge tolle Auswahl. Ich glaube aber bei einem Blog würde es auf the londoner hinauslaufen. Rose sieht spitze aus, hat Stil und macht Lust auf London. Super Rezepte und Tipps für alle Lebenslagen postet sie außerdem. Ihr Blog ist die perfekte Mischung aus Anregungen, Fernweh und einer kleinen Prise Neid. Bei einem Youtube-Kanal wird das ganze dann noch schwieriger für mich, denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich wirklich wenig auf Youtube unterwegs bin.  Eine Bloggerin macht allerdings Videos, denen ich einfach vollkommen verfallen bin. Und ich mein TOTAL. Ich könnte ihre Videos den ganzen Tag gucken, auch wenn sie nicht so viele Videos macht. Es geht um Wendy Nguyen. Dieses Video *hier* fand ich zum Beispiel sowohl hilfreich, als auch unterhaltsam.
  3. Was steht auf deinem Weihnachtswunschzettel ganz oben? Das fällt mir dieses Jahr sehr leicht. Leider ist mein Smartphone letzten Monat kaputt gegangen, deshalb würde ich mich sehr über ein neues freuen! Ich habe an ein Samsung S2 gedacht. Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich lieb genug war dieses Jahr ;).
  4. Wenn du einen Beruf deiner Wahl frei wählen könntest und auch sofort in diesem erfolgreich wärst, welchen würdest du dir aussuchen? Oh, ich glaube dann hätte ich am liebsten einen gemütlichen Handarbeitsladen, in dem ich Kunden beraten, Strickkurse geben und selbstgebackene Muffins verkaufen kann.
  5. Welchen Beauty-Trend findest du ganz furchtbar? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nichts ganz furchtbar finde. Ich finde eigentlich, dass jeder Trend zu irgendwem passt, man darf halt nur nicht den Fehler machen, alle Trends selbst tragen zu wollen, denn das kann in die Hose gehen.
  6. Hast du einen Lieblingswitz? Erzählen! Hmm. In letzter Zeit würde ich sagen “What do you do with a sick chemist? If you can’t helium and you can’t curium, you might as well barium.” Ich bin ein Nerd.
  7. Von welcher Marke hast du noch nichts in deiner Schminksammlung, würdest sie aber gern mal ausprobieren? Da würde mir so einiges einfallen. Zum Beispiel die Lip Butters und den Kissable Balm Stain von Revlon. Die würde ich extrem gerne mal testen. Ich muss mal in Holland schauen, ich glaube da gibt es Revlon noch…
  8. Wie feierst du Weihnachten? Heilig Abend und die Vorweihnachtszeit um den vierten Advent werde ich mit meinem Freund bei meinen Eltern verbringen. Am Heilig Abend schlafe ich aus, schmücke anschließend zu Weihnachtsmusik den Baum während ich genüsslich Lindt-Pralinen nasche. Nachmittags machen wir einen langen Spaziergang und kuscheln uns dann bei beleuchtetem Baum und Weihnachtstee ins Wohnzimmer bis es Dunkel wird. Und dann gibt es bei uns auch schon die Bescherung, gefolgt von einem langen Abend am Raclettegrill. So war es immer und so wird es hoffentlich noch lange sein. Ich liebe Weihnachten wirklich sehr und solche “Traditionen” sind mir sehr wichtig. Eiiigentlich verbringe ich den ersten Weihnachtsfeiertag auch am liebsten zuhause und lümmel den ganzen Tag rum (ich habe leider nicht mehr viele Verwandte), aber dieses Jahr werde ich wohl mit meinem Freund zu seiner Mutter fahren und dort den Rest der Weihnachtstage verbringen.
  9. Welches Beauty-Produkt ist das unnötigste für dich? Die Wimpernzange. Eindeutig. Irgendwie bringt sie mir ganz nichts. Früher hatte ich eine und habe nach der Verwendung keinen Effekt gesehen. Irgendwann habe ich sie dann entsorgt. Gerade letzten Monat habe ich mir dann noch mal eine gekauft weil ich dachte, ich hätte sie vielleicht falsch benutzt und es lag daran, aber es hat sich nichts geändert. Meine Wimpern sind von Natur aus gebogen und wenn ich sie noch mehr biege, sieht man so gut wie keinen Unterschied bzw. es sieht doof aus, wenn sie so gerollt sind, dass sie am oberen Augenlid wieder anstoßen.
  10. Wer oder was ist dein größter “Feind”? Ich selbst, wenn man das so sagen kann. Es fällt mir schwer, die Finger von Genussmitteln zu lassen. Ob es nun Alkohol, Süßigkeiten oder Zigaretten sind, da bin ich ein ziemliches Schwein, das muss ich gestehen. Ich wünschte mir würde das Verzichten leichter fallen.
  11. Was ist das Unperfekteste und was das Perfekteste an deinem Äußeren? Hm. Ich habe das bisher noch nicht so in Kategorien eingeteilt. Aber wenn ich jetzt darüber nachdenke würde ich sagen, dass ich mir meine Lippen sehr gut gefallen. Am wenigsten zufrieden bin ich ehrlich gesagt mit meinen Zehennägeln. Das hört sich vielleicht komisch an, aber ihr habt sie ja auch nie gesehen. Die sind wirklich schrecklich und kein Hautarzt konnte mir bisher helfen. Scheint genetisch bedingt zu sein.

Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton

Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton ist die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not und dieses Jahr möchte ich das erste mal daran teilnehmen. Letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich den Flyer im Lidl entdeckt und mitgenommen. Ich war von der Idee, einem Kind in Not eine kleine Freude zu machen sofort begeistert, aber letztes Jahr war es für eine Teilnahme leider zu spät. Dieses Jahr hatte ich genug Zeit zur Vorbereitung.

Für die Aktion soll man einen Schuhkarton mit Geschenken packen und in einer der Sammelstellen abgeben. Man kann Geschenke für einen Mädchen oder einen Jungen der Altersklassen 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahre packen und dann eine entsprechende Kennzeichnung anbringen. Ich habe mich dazu entschlossen, einen Schuhkarton für ein Mädchen der Altersklasse 2-4 Jahre zu füllen.

Ich habe ein Longsleeve-Oberteil, Handschuhe für den Winter, Zahnbürsten und Zahnpasta, ein Malbuch und Filzstifte, einen Plüschesel, Kinderpflaster, Vollmilchschokolade und zwei Paar Socken in meinen Schuhkarton gepackt. Es gibt genaue Leitlinien für das, was man in die Kartons packen sollte und was nicht, da es strenge Einfuhrbedingungen in einigen der Empfängerländern gibt. Die genauen Bestimmungen könnte ihr, wenn ihr wollt *hier* auf der Homepage nachlesen.

Von Kindergrößen hatte ich bisher gar keine Ahnung, aber glücklicherweise gibt es z.B. bei Ernsting’s Family Tafeln wo steht, welche Größe welches Alter ungefähr braucht und auch auf der Organisationsseite findet man Hinweise dazu. Wieder ganz nebenbei was gelernt.

Die Päckchen werden nach Osteuropa und Asien geschickt und dann dort von Gemeinden verschiedener Konfessionen an die Kinder übergeben. Die Organisation ist zwar christlich, aber ich bin Atheist und kann mit dem Glauben an und für sich nicht viel anfangen. Schön finde ich deshalb, dass die Päckchen ohne jede Bedingung und unabhängig vom Glauben an die Kinder gegeben werden und Hefte mit Geschichten aus der Bibel nur auf Wunsch beigefügt werden. Die Ganze Aktion wird über Spenden finanziert, deshalb soll man dem Karton 6 Euro für die Abwicklung und den Transport beilegen. Ich werde morgen meinen Karton zur hiesigen Sammelstelle bringen (findet man auch über die Homepage *hier*) und auf die Reise schicken.

Nächstes Jahr werde ich einen Schuhkarton für einen Jungen im Alter von 10-14 Jahren packen, denn ich habe inzwischen gelesen, dass die Jungen in dem Alter am seltensten Geschenke durch die Aktion bekommen.

Hier noch eine Nahaufnahme von dem Geschenkpapier. Das habe ich heute bei dm entdeckt – süß oder?

Ich wünsche allen schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit! :)

Tag: Alles rund um meinen Blog

Die liebe Shelynx von Der blasse Schimmer *klick* hat mich getaggt und nun bin ich endlich dazu gekommen, die Fragen zu beantworten. Es ist ein sehr persönlicher Tag, bei dem man viel über die Person hinter dem Blog erfährt und es hat mir Spaß gemacht, die Antworten bei anderen zu lesen, daher hoffe ich, dass meine für euch auch interessant sind.

1. Auf wie viele bzw. welche Kosmetikprodukte könntest du verzichten?

Ich könnte vermutlich auf 95% meiner Kosmetikprodukte verzichten. Das einzige, was ich wirklich als Grundausstattung ansehe ist für mich Puder, Mascara und ein Lippenbalsam. Das wäre so das wenigste, mit dem ich abends ausgehen könnte ohne mich komisch zu fühlen. In der Regel bin ich nur an vielleicht vier Tagen in der Woche geschminkt und die ungeschminkten Tage müssen nicht auf das Wochenende fallen. Ich habe keine Hautprobleme und fühle mich auch ungeschminkt im Alltag wohl. Schminken tue ich mich trotzdem häufig, zum einen natürlich weil mir das Endergebnis gefällt, zum anderen weil ich den Vorgang des Schminkens selbst total gerne habe. Wie ein Ritual. Vermutlich kommt es auch daher, dass wenn es morgens zeitlich eng wird oder es zu stressig ist, ich mich lieber gar nicht schminke, als hektisch noch eine Grundausstattung aufzutragen.

2. Würdest du dir von deinem Partner verbieten lassen, dich zu schminken?

Nein. Ich denke in einer guten Partnerschaft sollte man sich nichts gegenseitig verbieten müssen. Der Partner sollte einen ungeschminkt natürlich auch hübsch finden, aber machen wir uns nichts vor: Frauen, die sich gut schminken können, sehen in aller Regel geschminkt besser (oder zumindest makelloser) aus, als ungeschminkt. Die vielen Kosmetikprodukte geben uns ja die Möglichkeit, das was wir an uns mögen zu betonen und kleine Makel zu verbergen. Wenn wir selbst uns so wohler fühlen, oder gerne damit spielen, wieso sollte einem das irgendjemand überhaupt verbieten wollen?

3. Was bedeutet dein Blog für dich? 

Der Blog gibt mir die Möglichkeit, mich anders mit Produkten, Techniken und Themen auseinander zu setzen und das Schreiben (mit dem ich mich relativ schwer tue) zu üben. Mir ist schon häufig aufgefallen, dass man Produkte viel genauer unter die Lupe nimmt, wenn man vor hat einen Artikel darüber zu schreiben und das halte ich immer für eine gute Sache. Außerdem denke ich, dass man so viele nette Leute kennen lernen kann, die auch noch die gleichen Interessen haben wie man selbst. Davon kann man ehrlich gesagt nie genug kennen! Es hilft auch dabei, sein Blickfeld ein bisschen zu erweitern. Mit der zunehmenden Beschäftigung mit Blogs bin ich zum Beispiel auf Tierversuche aufmerksam geworden, die für Kosmetik und Pflegeprodukte durchgeführt werden. Man weiß das ja im Grunde schon lange, aber die ausführlichere Beschäftigung mit dem Thema und besonders das, was ich von anderen Bloggern zu dem Thema gelesen habe, hat mich sehr inspiriert und überzeugt, dass ich auch auf solche Kosmetik und Pflegeprodukte verzichten kann.

Vielleicht ist das naiv, aber ich sehe das Bloggen als Chance, etwas von sich weiter zu geben, was anderen vielleicht hilft. Im Gegenzug profitiert man von den Erfahrungen der Leser und anderer Blogger, so dass am Ende alle etwas davon haben. Es ist natürlich großartig, wenn dadurch Menschen zu einem Umstieg auf tierversuchsfreie Kosmetik angeregt werden, aber auch Kleinigkeiten, wie wenn man jemanden vor einem Fehlkauf bewahren kann, oder ein Produkt empfehlen kann, dass andere vielleicht noch nicht kennt, ist das in meinen Augen eine richtig gute Sache.

4. Würdest du dich als schminksüchtig bezeichnen?

Die Impulskontrollstörung, die Shelynx angesprochen hat, würde ich vermutlich auf meinem Krankenschein unterzeichnen. Ich muss zwar nicht alles kaufen, was ich an Kosmetik schön finde, aber ich kaufe doch mehr, als ich (realistisch betrachtet) brauchen kann. So lange ich es mir leisten kann und Spaß daran habe, werde ich mir auch weiterhin in der Hinsicht etwas gönnen, aber vielleicht will ich versuchen, die Einkäufe noch etwas weiter zu reduzieren. Ich denke in letzter Zeit viel über das Thema nach, vermutlich weil mein Freund im Gegensatz zu mir sehr puristisch lebt. Er kauft sich (ungelogen) im Jahr vielleicht vier Kleidungsstücke (Schuhe eingeschlossen) und sonst auch nicht so viel zu seinem Vergnügen. Das macht einen aufmerksam auf das eigene Verhalten und lässt einen sehr viel mehr darüber nachdenken. Aus diesem Grund (und wegen einer verlorenen Wette ;)) habe ich im Frühjahr drei Monate gar keine Kosmetik und Kleidung gekauft. Mir hat die Zeit sogar viel gebracht, denn ich denke inzwischen über Einkäufe anders nach und sage öfter nein, zum Beispiel zu der 100sten LE.

5. Wissen deine Freunde und Familie etc. von dem Blog?

Meiner Mutter habe ich davon erzählt, aber ich glaube meine Eltern interessiert das nicht wirklich. Mein Freund und einige meiner Freunde wissen von meinem Blog, aber ich habe es auf jeden Fall zu Beginn nicht an die große Glocke gehängt. Ich halte mich selbst absolut nicht für den besten Schreiber und weiß ja selbst auch noch gar nicht, wo das alles hin führt und für wen das überhaupt interessant sein könnte, deshalb dachte ich, ich halte erstmal den Ball flach.

Viele Blogger antworten auf diese Frage, dass sie davon vor ihren Freunden, wenn überhaupt, eher wenig erzählen, weil sie Angst haben, dass ein “Schminkblog” falsch rüber kommen könnte. Darüber mache ich mir als Studentin bisher eher weniger sorgen. Wer mich kennt weiß sowieso, dass ich mich gerne schminke. Ob mein Blog je in reiner Schminkblog wird weiß ich noch gar nicht, mir macht es eher sorgen, dass ich möglicherweise schlecht schreibe und sich meine Freunde das vielleicht nicht unbedingt antun sollten.

6. Wo wohnst du und wie wirkt sich das auf das Bloggen aus?

Ich wohne bei Aachen, aber ich würde nicht sagen, dass es einen Einfluss auf das Bloggen hat. Zumindest bisher. Mein Blog steckt ja sozusagen noch in den Kinderschuhen, aber ich könnte mir schon vorstellen, mal Restaurants, Bars etc. für den Blog unter die Lupe zu nehmen. Was das Schminken angeht hat sich mit meinem Umzug vom Land an den Rand der Großstadt kaum etwas verändert. Ich bin noch nie groß zu Countern der Highend-Marken gelaufen und habe mich beraten lassen. Ich bestelle gerne im Internet und kaufe in der Drogerie, das gibt es ja beides (fast) überall.

7. Hast du nur einen Blog oder bist du auch auf YouTube aktiv?

Ich habe bisher nur diesen einen Blog. Einen YouTube-Account habe ich zwar, aber bisher schaue ich nur Videos an. Ich könnte mir vorstellen, so etwas wie Favoriten oder Aufgebraucht-Videos zu machen, möglicherweise auch Tutorials, aber ich weiß nicht, ob ich so medientauglich bin. Das muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, bevor ich da irgendetwas entscheide. Zur Zeit besteht da sowieso keine Möglichkeit, da meine Kamera uralt ist und mein Smartphone den Geist aufgegeben hat. Ich werde bis Weihnachten bzw. meinen Japanurlaub  im Frühjahr (da gibt es Elektrosachen wirklich preiswerter!) warten müssen, um überhaupt in der Lage zu sein, Videos aufzunehmen. Vielleicht fällt mir das Reden vor der Kamera leichter, als das Schreiben, wer weiß?

 

Getaggt kann sich natürlich erstmal jeder fühlen, der Lust hat mit zu machen. Mich würden die Antworten von

Schnikki aus dem Beauty Jungle

Janina vom BitSch-Blog

zum Beispiel sehr interessieren! Vielleicht habt ihr ja Lust mit zu machen, mich würde es freuen.

Impfen oder nicht Impfen…

… das ist hier die Frage! Es ist November und so langsam beginnt hierzulande die Grippesaison. Passend dazu hat bei mir im Oktober die Vorlesung Virologie begonnen und ich habe schon einiges interessantes gelernt. Da Virologie uns alle mehr oder weniger betrifft habe ich beschlossen, etwas von dem, was Professor Ritter (Leiter der Virologie der Uniklinik Aachen) so unterhaltsam präsentiert, weiterzugeben. Die Angaben sind natürlich nicht mit 100%iger Gewähr und ich bin kein Mediziner, sondern Biologe, aber ich dachte es könnte euch trotzdem interessieren. Ich bin jedenfalls Feuer und Flamme für das Thema!

Die erste Krankheit, um die es gehen soll, ist die Influenza (Grippe). Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die ihren Ursprung im oberen Atmungstrakt, also im Rachenraum nimmt. Man kann sich über die Luft (wenn z.B. jemand niesen musste) oder über Oberflächenkontakt infizieren. Über Oberflächenkontakt ist wohl die weit häufigere Variante. Erkennen kann man die Grippe anhand ihrer Symptome relativ leicht von einem grippalen Infekt (“Husten, Schnupfen, Heiserkeit”) unterscheiden. Die Grippe beginnt nicht schleichend mit Halsschmerzen oder Schnupfen, sondern sehr plötzlich. Bei Erwachsenen sollen die typischen Symptome plötzlich auftretendes hohes Fieber (> 39°C) und starke Kopfschmerzen sein. Dazu treten üblicherweise trockener Husten, Atemnot und ein Fröstelgefühl auf. Halsschmerzen, “laufende” Nase, Niesen, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen können, müssen aber nicht auftreten. Bei Kindern tritt das hohe Fieber häufig zusammen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf.

Gegen Grippe kann man sich bekanntermaßen Impfen lassen. Schon im Sommer hängen die Impfplakate in den Arztpraxen und raten dazu, sich impfen zu lassen. Doch für wen macht eine Impfung überhaupt Sinn? Besonders gefährlich wird eine Grippe dann, wenn die Erkrankung das Immunsystem so überfordert, dass zu der Virusinfektion Bakterieninfektionen kommen können. Dann kann sich zum Beispiel zusätzlich zu den Grippesymptomen eine Lungenenzündung durch eine Pneumokokkeninfektion einstellen. Besonders Menschen über 65 Jahre, Kinder und Kranke (mit Diabetes, Autoimmunkrankheiten usw.) sollten sich deshalb durch eine Impfung versuchen zu schützen. Kindern kann man eine Impfung mit lebenden Viren geben, da ist der Impfschutz länger gegeben. Alten Patienten wird zu einem Impfstoff mit Adjuvantien geraten. Die Adjuvantien ermöglichen es, dass der Körper auf den Impfstoff mit ausreichender Antikörperbildung reagieren kann, was bei Älteren sonst oft nicht gegeben ist. Junge Menschen dürfen hingegen keinen Impfstoff mit Adjuvantien erhalten, da diese bei ihnen Autoimmunkrankheiten auslösen können.

Aber wieso soll man sich, falls man zu keiner der Risikogruppen gehört, jedes Jahr impfen lassen? Gegen manche Viren hält der Impfschutz ja viel länger. Nur entstehen von der Grippe immer neue Subtypen, gegen die der vorherige Impfstoff möglicherweise nicht schützen kann. Ein Subtyp ist zum Beispiel die “Vogelgrippe” (H5N1), ein anderer die “Schweinegrippe” (H1N1). In den Klammern seht ihr die Antigenformel. Das N ist in beiden fällen gleich, das H unterscheidet sich aber. Ein neues H ist gefährlich, denn unsere Antikörper erkennen die Viren anhand des Hs. Kennen unsere Immunzellen das H nicht, können sie uns nicht schützen. Doch wie kommt es zu dem neuen H? Das Reservoir für Grippeviren sind Wasservögel. Sie sind ständig infiziert, werden aber selbst nicht krank. Sie infizieren aber Hausgeflügel und Schweine (daher auch der Name der bekannten Grippesubtypen), die an der Krankheit dann auch sterben können. Außerdem können sie den Virus auf den Menschen übertragen. Das besondere sind nun die Schweine. Sie können doppelt infiziert werden. In ihnen können also verschiedene Typen der Viren wie in einer “Mischmaschine” neu zusammengewürfelt werden und Viren mit neuem H können entstehen. Da gegen dieses Virus noch niemand immun ist, kommt es zwangsläufig zu einer Pandemie. In dem Fall eines neuen Virus’ sind jedoch auch die Geimpften nicht geschützt, da die Impfstoffe immer nur auf Grundlage der Viren des vorangegangenen Jahres hergestellt werden können. Fazit: Als Mensch, der zu keiner Risikogruppe gehört, ist es in der Regel nicht nötig, nach einer Grundimmunisierung (drei Grippeschutzimpfungen in drei aufeinander folgenden Jahren) jedes Jahr weiterhin eine Impfung zu erhalten. Es reicht bei bestehendem Impfschutz aus, sich impfen zu lassen, wenn ein neuer Subtyp auftritt (so man denn in dem Fall eine Impfdosis abbekommt).

Wie kann es sein, dass es bei dem Neuauftreten eines Subtyps (z.B. der Vogelgrippe) nach der Entwicklung eines Impfstoffs, nicht genug Impfstoff für alle da ist? Das liegt daran, dass ein sehr spezielles Verfahren zur Gewinnung des Impfstoffs nötig ist. Man benötigt zur Vermehrung der Viren, die dann geerntet und gereinigt werden, sterile embryonierte Hühnereier. Nur extra dafür gehaltene Hühner legen sterile Eier. Zur Zeit gibt es auf der Welt im Jahr 200 000 000 dieser sterilen Eier. Pro Ei erhält man eine Impfdose. Es können also nicht mehr als 200 000 000 Menschen pro Jahr, mit auf diesem Wege gewonnenen Impfstoff, geimpft werden. Man kann den Impfstoff auch aus Zellkulturen gewinnen, jedoch ist diese Art der Produktion in Verruf geraten, da es sich bei Zellkulturen um entartete, sich ständig teilende Zellen handelt. In der Presse hieß es dann “Krebszellen zur Impfstoffgewinnung!” und die Nachfrage für den so gewonnenen Impfstoff ging stark zurück, dabei enthält die fertige Impfdose nur gereinigte Bestandteile des Virus, aber keine Zellbestandteile.

Was kann man tun, wenn man nicht geimpft ist und die ersten Anzeichen einer Grippe bei sich bemerkt? Da es sich um eine Virusinfektion handelt, helfen Antibiotika nicht. Die können nur Bakterieninfektionen bekämpfen. Das einzige was bisher helfen kann, sind sogenannte Neuraminidase-Hemmer. Die sind allerdings nur zur Frühbehandlung geeignet, also wenn man sehr früh die Erkrankung anhand der Symptome erkennt. Laut Professor Ritter ist deren Verschreibung aber nicht unbedingt üblich. Man sollte seinen Allgemeinmediziner darauf ansprechen und nach dem Wirkstoff Zanamivir oder dem Medikament Relenza (enthält Zanamivir) fragen. Relenza wird mithilfe eines Inhalators eingeatmet und verhindert so die weitere Ausbreitung der Viren im Körper an ihrem Ursprungsort (Rachenraum). Das ist auch einer der Gründe, warum eine Behandlung mit diesem Medikament nur zu Beginn der Infektion helfen kann.

So, genug über Krankheiten erzählt, ich wünsche euch einen gesunden Start ins Wochenende und hoffe, dass ihr das vielleicht interessant fandet!

NOTD: Glitzer im Schlamm

Es war mir nach etwas, was ich so noch nie getragen habe. Vom Endergebnis war ich erst nicht so überzeugt, aber es hat mir mit der Zeit immer besser gefallen. Hier erstmal ein Bild und im Folgenden die Schichtung.

1. Miracle Nails Super Nagelhärter

2. Essence 34 Walk of Fame

3. Essence 34 Walk of Fame

4. Essence 72 Time for Romance

5. Rimmel Super Wear

Diese Woche…

… gelesen: Unikram, die National Geographic vom Oktober, Die Zeit Wissen vom Oktober und eine alte Glamour die wegen der Shopping Card noch irgendwo herum lag.

… gelernt: Gaaanz viel Mikrobengenetik und ein bisschen Japanisch.

… gesehen: Gar keine Serien diese Woche. Ein durch Lernen hervorgerufener Tiefststand. Am Wochenende habe ich Skyfall im Kino geschaut. Der ist durchaus sehenswert, aber man muss eine Menge Sitzfleisch mitbringen.

… getan: Meine Eltern besucht, die Klausur und den Vortrag hinter mich gebracht und das Protokoll abgegeben. Jetzt wird es endlich etwas ruhiger in der Uni!

… gegessen: Mittagsbuffet beim Mongolen und Chinesen, sonst eigentlich nur Mensaessen.

 getrunken: Merlot, Alster, Sekt und wieder viel Tee.

… gekauft: Ein Logona Naturkosmetik Kompaktpuder für 6,50€ statt 13,50€ – juhu! Sonst nichts.

… geklickt: Zu wenig. Aber ab nächster Woche ist wieder mehr Zeit für sowas!

… gefreut: Über die gute Klausur und die Zeit bei meinen Eltern.

… gespielt: Die Säulen der Erde als Brettspiel.

… geärgert: Über die volle Bahn am langen Wochenende.

Das Beste im Oktober

Leider muss dieser Post auch mal wieder ohne viele Fotos von draußen auskommen, die waren auf meinem kaputten Handy. Das Allerbeste im Oktober war für mich die Natur, das müsst ihr mir ohne Beweisfotos glauben. Das Laub hat sich gefärbt und ist schon teilweise von den Bäumen gefallen und knistert herrlich unter den Stiefeln, die Herbstluft war an vielen Tagen kalt und klar und die Graugänse sind schon hier vorbei gekommen auf ihrer Route nach Süden. Die Eichhörnchen sammeln die letzten Nüsschen und Samen und verstecken sie gut, bevor nichts mehr zu finden ist. Viele Tage waren diesen Monat noch so warm, dass die Büsche in unserem Garten noch einmal aufgeblüht sind, bevor sie jetzt durch den Nachtfrost die Lebensgeister verlassen haben.

Sonst habe ich mich diesen Monat noch über meine (teilweise) neuen Schreibwaren gefreut:

Der Filofax gefällt mir richtig gut. Endlich habe ich alle Notizen, Adressen und Termine an einem Ort gebündelt. Dieser kleine Collegeblock war eine richtig gute Investition, der passt nämlich in fast alle Handtasche. Sonst habe ich immer nur sehr große Shopper oder ähnliches mit zur Uni nehmen können, jetzt sind die kleineren Taschen auch mal an der Reihe! Der dunkle Stift ist ein Kugelschreiber mit mittlerer blauer Mine, der weiße Stift ist ein Druckbleistift mit 0,7 mm Minendurchmesser. Beide Stifte sind von Faber Castell. Den Druckbleistift habe ich schon länger und bin sehr zufrieden damit, den Kugelschreiber habe ich diesen Monat gekauft, als die Mine meines Lieblingskulis leer war. Das war übrigens ein Werbegeschenk. Ich habe sogar versucht heraus zu finden, von wo diese Mine war und ob man sie auch so kaufen kann, aber leider stellt die Schweizer Firma nur Werbegeschenke für Großabnehmer her. Das war mit Abstand die beste Kulimine, mit der ich je geschrieben habe (und das obwohl ich sogar schweineteure Montblanc Minen hier habe!). Der Kuli von Faber Castell schreibt zwar nicht ganz so gut, ist aber ein guter Ersatz und gefällt mir von der Optik und der Haptik sehr.

Fußcrème, richtig dicke Kuschelsocken, Lippenbalsam und ein Tee haben mir ziemlich viele Abende im Oktober versüßt. Die Fußbutter im Bild ist übrigens neu, ich habe sie bisher nur ein mal benutzt. Ich hoffe, dass sie besser gegen meine spröden Füße hilft als meine vorherige Fußcrème, aber abwarten. Der Balsam von Figs & Rouge hat mir anfangs überhaupt nicht gefallen. Ich habe in der Glossy Box die Sorte Rambling Rose erhalten und ich bin wahrlich kein Rosen-Fan. Irgendwie habe ich mich aber an den Geruch gewöhnt und mag ihn inzwischen sogar ganz gerne. Das wichtigste an dem Balsam ist aber die tolle Pflegewirkung! Ich trage ihn abends dick auf und gehe damit schlafen und wache mit weichen, gepflegten Lippen wieder auf! Wunderbar. Zur Zeit benutzt mein Freund es auch und ist recht angetan. Er hat scheinbar keine Abneigung gegenüber Rosen…

Die Kosmetikhighlights diesen Monat sind relativ umfangreich. Auf den Nägeln habe ich diesen Monat gerne den Essie Lack Marshmallow und den Kiko Lack 224 Dark Pearly Copper auf dem Miracle Nails Super Nagelhärter getragen. Der Miracle Nails Lack hat es übrigens tatsächlich doch noch in die Favoriten geschafft, weil meine Nägel inzwischen bei regelmäßiger Verwendung wirklich hart geworden sind. Richtig lang sind sie immer noch nicht, aber ich kann sie konstant bei einer ansprechenden Länge halten, ohne dass ich ständig einen ganz kurzen Nagel habe. Sonst habe ich viel meine recht neue Sleek Au Naturel Palette benutzt. Die ist einfach super für den Alltag. Man sieht nicht jeden Tag gleich aus, aber auch nie zu viel geschminkt. Außerdem habe ich das Logona Kompaktpuder 01 light beige fast jeden Tag verwendet und bin wirklich sehr zufrieden damit. Den Anatomiclas Lipgloss Pinch my Bum, damson Plum habe ich oft getragen und war zufrieden. Für ein Gloss nicht so klebrig und die Farbe sieht auf meinen Lippen herbstlich aus. Häufig durfte auch der Kiko Mat Velvet Lipstick 611 Autumn Pink auf die Lippen, der eher rotbraun als pink ist. Neu und schon in den Favoriten ist der Alverde Mascara in braun. Ich bin total zufrieden damit. Der macht eine besonders vulominösen oder auffälligen Wimpern, aber das dezente braun passt gut zum Herbst und zu den Farben der Au Naturel Palette!

Vom Lieblingsessen gibt es leider keine Fotos diesen Monat. Es gab diesen Monat bei mir viel Kürbis (verschiedene Suppe, Ragout und “Spaghetti”) und Apfelkuchen mit Marzipanguss und gaaanz viel Tee! Falls es Interesse an den Rezepten gibt, lasst es mich wissen!

Ein schönes Wochenende und einen guten Start in den November wünsch ich euch!