Der Gipfel der Verschwendung…

… ist es wohl, wenn Bananen erst geschält und dann wieder eingeschweißt werden für den Verkauf. Das ist so wirklich passiert, und zwar bei Billa, einer österreichischen Supermarktkette, die zum Rewe-Konzern gehört. Wenn dann auf der Packung auch noch “sealed for freshness” zu lesen steht, fällt ja wohl der letzte vernünftige Mensch vom Glauben ab. Wer Bilder von der Tragödie und den Artikel dazu lesen möchte, kann *hier* einen Blick auf den Artikel der Süddeutschen dazu werfen.

Das mit den Bananen ist vermutlich der Gipfel, aber ich kriege schon zu viel wenn ich sehe, dass Paprika zu dritt in einen Plastiksack eingepackt angeboten werden. Wieso das? Und bin ich alleine damit? Genau das Gleiche gilt auch oft für Bananen, Salat, Birnen, Äpfel,.. Eigentlich für fast jedes Obst und Gemüse. Am besten noch mit einer Plastikschale im Plastikbeutel. Manchmal kosten diese Produkte mehr, wenn zum Beispiel Snack Pack drauf steht, und die Verpackung lächerlich klein ist (wer braucht bitte 15 Tomaten in einem Plastikbecher, die, weil Snack Pack drauf steht, drei mal so viel kosten wie 500 g lose verkaufte Tomaten?), aber das aller schlimmste ist, dass die Produkte in diesen Plastiksäcken oft auch noch billiger sind, als die lose Ware! Weil man dann ja gezwungen ist mehr auf einmal zu kaufen, nehme ich an.

Außerdem gibt es heute in fast jeden Supermarkt auch noch das sogenannte “convenience food”. Produkte, die schon vorgeschält, gewaschen oder geschnitten sind. Und eingeschweißt in Plastik, natürlich. Ich traue eigentlich allen Menschen (auch berufstätigen und gestressten) zu, beim Einkaufen schon an die kommenden Tage denken zu können und sich selbstständig ihr Gemüse und Obst klein schnippeln zu können. Dann kann man die Sachen in eine Dose packen und die sogar wieder verwenden! Der Wahnsinn! Klar, dann kann man abends nicht so lange fern sehen, vorm Internet hängen oder sonst was tun, aber ich bin altmodischerweise der festen Überzeugung, dass die Beschäftigung mit dem, was man vor hat zu essen und die Zubereitung des Selbigen uns gut tut. Und wenn man das schon beim Einkaufen weiß und darauf achtet, nicht ganz so viele Müllverpackungen und Plastiktüten, Schälchen und Beutelchen mit zu nehmen, dann ist meines Erachtens auf lange Sicht allen damit geholfen.

Bin ich allein mit der Einstellung? Muss für  euch immer alles ruckizucki in der Küche gehen oder nehmt ihr euch Zeit dafür? Achtet ihr beim Kauf darauf Müllverpackungen zu vermeiden, oder ist es euch nicht so wichtig?

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4 comments

  1. Ich gebe mir viel Muehe, so einzukaufen, dass moeglichst wenig Plastikabfall anfaellt. Das ist so krass mit den Verpackungen und ich bin so dankbar, dass es noch mahr vernuenftige Menschen gibt. Ich nehem auch meine eigenen Tueten mit in die Laeden und bekomme dafuer sogar 5 Cent gut geschrieben.

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