Einmal Spielkind, immer Spielkind

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt etwas über Spiele auf dem Blog schreiben soll. Bisher waren die meisten Posts von mir ja zu Beauty-Themen und da stellt man sich als Leser ja auch ein bisschen drauf ein. Aber so richtig festgelegt habe ich mich darauf ja nicht und jetzt in den Semesterferien verbringe ich relativ viel Zeit mit dem Spielen, da kann es ja auch hier ruhig zum Thema werden. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass ich vielleicht jemand Gleichgesinntes finde oder möglicherweise sogar jemanden für dieses Hobby von mir begeistern kann. Bisher haben Games auf diesem Blog nur einen Platz auf den Wishlists gefunden, aber das soll sich jetzt ändern.

Ja, ich bin den digitalen Spielen schon sehr, sehr früh verfallen. Als ich gerade mal 4 Jahre alt war, nahm das Schicksal seinen lauf, als mein Vater den allerersten Game Boy samt Tetris gekauft hat. Vermutlich mehr für sich selbst, denn er ist glücklicherweise ein Spielkind geblieben, aber ich habe natürlich auch damit gespielt. Es folgte dann im zarten Alter von 5 Jahren die erste Konsole, das Nintendo Entertainment System, mit dem ersten Mario Spiel. Ich habe es geliebt. Ich habe natürlich nicht den ganzen Tag davor gesessen, aber da meine Eltern beide extrem spielaffin sind (sie spielen beide heute noch unter Anderem Shooter am PC), haben wir neben Brettspielabenden auch immer mal zusammen an der Konsole gesessen. Mein Cousin ist zwei Jahre älter als ich und wir haben auch immer viel zusammen gespielt. Dann kamen Super Nintendo, Game Boy Color, N64, Xbox, Xbox360, Nintendo DS, Wii, PS3 und irgendwo zwischendrin kam auch noch der PC ins Spiel.

Ich habe ziemlich viele Interessen und es gibt Monate, in denen ich inzwischen fast gar nicht mehr spiele. Wenn ich auf der anderen Seite frei habe, wie gerade in den Semesterferien, und ein gutes neues Spiel raus gekommen ist, kann ich auch schon mal eine Woche in der Freizeit fast ausschließlich spielen, vor allem weil mein Freund dieses Hobby teilt und wir zusammen spielen. Was ich für Spiele spiele kann ich so allgemein gar nicht sagen. Ich bin nicht auf ein Genre festgelegt, aber ich tendiere vielleicht ein bisschen zu Spielen mit Nintendo-Retro-Charme (wie kann das bloß kommen?!) und Third Person Shootern. Aber es war in den Jahren schon wirklich viel dabei.

   

Wenn also ein neues Spiel rauskommt, ich ein Spiel durch habe oder etwas neues ausprobiert oder erfahren habe, werde ich versuchen es hier zu teilen. Ich würde mich wirklich freuen vielleicht ein paar Gamer unter euch zu finden oder jemanden mit dem zeitweise auftretenden Fieber anzustecken! Falls ihr dem Ganzen so gar nichts abgewinnen könnt – keine Sorge, das Gewicht wird vermutlich immer eher auf der Beauty-Seite des Blogs liegen.

*Hier* gibt es einen interessanten (wenn auch vielleicht etwas zu visionären) TED Talk von der Game Designerin Jane McGonigal zum Thema Gaming can make a better World

Eine Sache noch: Heute hat man als Spieler oft das Gefühl sich sofort rechtfertigen zu müssen oder nicht verstanden zu werden, gerade wenn man nicht nur Wii Spiele zur sozialen Interaktion spielt. Das finde ich sehr schade. Viel von der Kritik an Spielen und Spielern kann ich nicht nachvollziehen. Ich mag da gerade nicht weiter eingehen, sonst schreibe ich morgen noch, aber falls jemand möchte kann er gerne in den Kommentaren eine Diskussion anregen.

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5 comments

  1. Ich kenn das so gut… ich bin mit Computern groß geworden. Irgendwann habe ich sie selbst zusammengeschraubt. Das sieht man mir heute nicht mehr an (man mutmaßt irgendwie bei geschminkten Frauen nicht so häufig, dass sie Nerds sind -aber ich bin ein Tarn-Nerd). Jahrelange habe ich Computer gespielt und übrigens auch sehr gern. Bis letztes Jahr noch. Ich bin kaum an einem innovativen Spiel drum herum gekommen… Insbesondere Rollenspiele, Adventure oder Sneaker habe ich einfach geliebt. Wow hatte mich natürlich, Lotro, Warhammer, Swtor … usw. Allerdings habe ich letztes Jahr bemerkt, dass ich dafür nicht mehr die Zeit habe wie früher und dass diejenigen, die mehr Freizeit haben und darauf verwenden da einen solchen Druck machen, dass mir diese Spiele eher Stress waren… und da habe ich lustigerweise angefangen eher zu bloggen als zu spielen. Aber ich kann es so gut verstehen… ich bin auch eine Gamerin und ich finde es auch nicht schlimm, obwohl es auch wirklich Negativbeispiele gibt. Das muss einfach auch gesagt sein. – Aber es gibt inzwischen so tolle Spiele… und es macht einfach Spaß.
    Ich würde gerne lesen, was Du berichtest – ich muss nur gucken, nicht angefixt zu werden ;-)

    1. Da freu ich mich aber! Noch ein Tarn-Nerd! Bei mir ist es in den letzten Jahern auch weniger mit dem Spielen geworden, aber ich will mir das Hobby auf jeden Fall noch ein bisschen bewahren, auch wenn die Zeit immer knapper wird. MMORPGs sind ja auch wirklich am zeitintensivsten. Ich habe eine Zeit lang kostenlose von gPotato gespielt, aber es auch aus Zeitgründen wieder dran gegeben. Vorletzte Woche habe ich bei meinem Freund noch einen Testcode für WOW gefunden und mal reingeschaut. Ich habe vor Jahren schon mal so eine 10 Tage Version getestet, aber es hat sich ja seit dem tierisch viel getan. Das Spiel und das Spielprinzip gefallen mir im Grunde total gut, nur kann ich das unter dem Semester zeitlich einfach nicht schaffen. Vielleicht hol ich mir für die Semesterferien mal solche Paysafe Karten, aber dauerhaft habe ich auch zu wenig Zeit dafür. Und mit Gilden sieht es für so Gelgenheitsspieler ja schlecht aus. Naja, es gibt ja auch sonst tolle Spiele!
      Mit den Negativbeispielen hast du natürlich recht, aber es ist wie mit den meisten Sachen: In Moderation spielt es sich am besten. Ich freu mich jedenfalls wenigstens eine Leserin für die Spieleposts zu haben ;)

      1. :-* Ich freu mich immer über jeden netten Menschen, der auch Spieler/in ist und mich nicht für bekloppt hält dabei. Die MMORPGs sind wirklich schön – guck Dir mal SWTOR an, wenn Du Zeit hast und Jedi magst. Soll free to play werden, soweit ich gehört habe. Aber ich hab oft erlebt, dass der Abend im Spiel – durch die anderen Mitspieler – teilweise stressiger wird als auf der Arbeit – und Single Player Spiele finde ich inzwischen meist zu einsam… Wobei The Witcher sehr genial war… solche atmosphärischen Geschichten-Adventure-Ambience Spiele… die haben was. Dark Project habe ich früher hoch und runter gespielt – jeden Teil.
        Alles Liebe und viel Spaß beim Spielen!

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